Aktuelles Stück:

Der Diener zweier Herren
nach Carlo Goldoni

Nächster Spieltermin:
In 8 Tagen

Equus
von Peter Shaffer

Regie: Thorsten Kreilos

Dauer: 2 1/2 Stunden incl. Pause

Alan Strang scheint ein normaler und in sich zurück gezogener Jugendlicher zu sein, der eine große Leidenschaft für Pferde hegt, bis er eines Nachts sechs von ihnen mit einem Hufkratzer die Augen aussticht.

Was trieb ihn zu solch einer Tat? Bislang lebte er unauffällig bei seinen scheinbar liebevollen Eltern und verbrachte routiniert seinen Alltag. Doch nun wurde er von der Aufsichtsbehörde einer psychiatrischen Klinik unterstellt, ein anscheinend unzugänglicher Patient, der jede Nacht von schrecklichen Alpträumen geplagt wird.

Nur der Psychiater Martin Dysart, selbst müde und ausgebrannt, scheint zu dem Jungen vorzudringen und die Antwort zu diesem psychologischen Puzzle zu erfassen. Er begibt sich auf die Reise durch die Seele von Alan Strang, dem Produkt eines unemotionalen, überreligiösen Elternhauses und deckt eine mystische Beziehung auf, die der Junge zu den von ihm umsorgten Pferden eingegangen ist.

Allmählich entschlüsselt er im Rahmen seiner analytischen Möglichkeiten die Vorgeschichte, die zu dem Ereignis geführt hat und erst im Verlauf der Handlung sukzessiv enthüllt wird.

Aus aktuellem Anlass wird viel darüber diskutiert, warum Jugendliche Gewalttaten begehen. EQUUS bietet keine fertigen Antworten, jedoch thematisiert es zunächst die Problematik eines Jugendlichen, der durch einen Kontrollverlust einen Amoklauf begeht und bietet in dem speziellen Fall des Alan Strang Erklärungsansätze, was in einem jungen Menschen vorgehen kann, der zu Gewalttaten neigt. Im Verlaufe des Theaterstückes enthüllen sich dem Betrachter die Hintergründe der Tat und regen gleichzeitig dazu an, Handlungszusammenhänge zu verknüpfen, aber auch essentielle Fragen zu stellen: "Was ist in unserer Gesellschaft normal? Ist der Junge wirklich krank oder vielleicht ist es unser Verständnis von Normalität, das ungesund ist?"

EQUUS behandelt ebenso durch die Darstellung einer stationären Therapie das Tabuthema Psychiatrie auf der Bühne. Gerade Jugendlichen soll durch diese Veranschaulichung neben Prävention auch Verständnis und Toleranz deutlich gemacht werden. Somit ist EQUUS mehr als nur ein Theaterstück, das lediglich Unterhaltungswert verspricht.

Foto Bernd Hefer, Carsten Thein Foto Bernd Hefer, Carsten Thein, Lisa Bossert, Petra Junkert Foto Bernd Hefer, Lisa Bossert Foto Carsten Thein
Foto Frank Osterlow, Gisela Osterlow Foto  Foto Bernd Hefer, Lisa Bossert, Carsten Thein Foto Hannah Schwall Foto Lisa Bossert, Carsten Thein, Bernd Hefer, Frank Osterlow Foto Ute Wilde, Gisela Osterlow, Carsten Thein Foto Ute Wilde, Gisela Osterlow, Carsten Thein, Petra Junkert, Frank Osterlow, Lisa Bossert Foto Gisela Osterlow, Petra Junkert, Lisa Bossert Foto Carsten Thein, Bernd Hefer Foto Bernd Hefer, Carsten Thein Foto Carsten Thein Foto Carsten Thein, Ute Wilde Foto Carsten Thein Foto Bernd Hefer, Petra Junkert Foto Hannah Schwall, Carsten Thein Foto Hannah Schwall, Bernd Hefer, Frank Osterlow, Carsten Thein Foto Carsten Thein Foto Hannah Schwall, Bernd Hefer, Carsten Thein Foto Gisela Osterlow, Hannah Schwall, Carsten Thein Foto  Foto

Spieltermine

2010MIDOFRSAMIDOFRSA
April16.17.21.22.23.24.
 28.
Mai05.06.07.08.12.14.15.
 19.20.21.22.
Juni02.04.05.
Vergangene Termine geben nur den damaligen Planungsstand wieder!

Cast

MARTIN DYSART Bernd Hefer
ALAN STRANG Carsten Thein
FRANK STRANG Frank Osterlow
DORA STRANG Gisela Osterlow
HESTHER SALOMON Petra Junkert
JILL MASON Hannah Schwall
REITERIN, NUGGET Ute Wilde
KRANKENSCHWESTER Lisa Bossert

REGIE

Thorsten Kreilos
BÜHNE Thorsten Kreilos
REGIEASSISTENZ Natalie Schmidt
  Herrlich Lehrmann
PRODUKTIONSLEITUNG Markus Künstler
TECHNIK Lennart Strenzsch
  Michael Scholz
TON Robin Hettlage
PFERDEMASKEN Bertram Herold
  Martin Decker
Plakat Equus

Programmvorschau

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